Untersuchung der „Formal-Ästhetischen Äquivalenz“ anhand von Beispielen von Parvin Etesami‘s Gedichten in deutschen Übersetzungen
Volumen 36, Ausgabe 2, November 2023, Seiten 35-68
https://doi.org/10.22034/spektrum.2023.194628
Faranak Hashemi
Abstrakt In diesem Artikel werden verschiedene deutsche Übersetzungen von Parvin Etesami vorgestellt Gedichte aus dem Persischen ins Deutsche. Einige Beispiele dieser Übersetzungen nach Kollers Formaler Ästhetischer Äquivalenz werden gegeben und überprüft.
Auch die Analogie zum interlingualen Vergleich bzw. „einfachen Vergleich“.
der Vergleich des Originaltextes mit seiner Übersetzung in der Zielsprache
Nach Reiss‘ Theorie soll zudem intralingual analysiert werden Vergleich oder mit anderen Worten „Mehrfachvergleich“, bei dem verschiedene Es wird besprochen, welche Übersetzungen eines bestimmten Textes verglichen werden.
Globalisierung und globalisierte Literatur und der Zusammenhang zur Nostalgie
Volumen 35, Ausgabe 2, November 2022, Seiten 43-60
Faranak Hashemi
Abstrakt Das Thema der „Globalisierung in der Literatur“ ist oft schwer zu bewerten. Wann kann ein literarisches Werk als „globalisiert“ bezeichnet werden, und in welchem Ausmaß? Die Werke der modernen persischen Schriftstellerin Goli Taraghi weisen einerseits Merkmale der Globalisierung auf, sind andererseits aber tief im „Lokalen“ verwurzelt. Diese Zweiseitigkeit ihrer Werke und die Grenzziehung zwischen „global“ und „lokal“ werden in diesem Artikel anhand von Beispielen und Erläuterungen veranschaulicht. Einerseits können diese Werke aufgrund der Übersetzungen in verschiedene Sprachen und der Lebensumstände der Autorin – die als junges Mädchen in den USA studierte und seit über vierzig Jahren überwiegend in Paris lebt – als Weltliteratur bezeichnet werden. Andererseits sind sie tief verwurzelt in den Kindheitserinnerungen Taraghis sowie in den Traditionen einer wohlhabenden Teheraner Familie und der iranischen Kultur. In einigen Erzählungen sind beide Merkmale parallel und ineinander verwoben: Elemente des modernen westlichen Lebens, die die traditionellen Strukturen der iranischen Kultur teilweise beeinflussen, teilweise aber auch in starkem Kontrast zu ihnen stehen und unvereinbar erscheinen.
Frauen-, Mutterbilder in Goli Taraghis Erzählungen im Rahmen der Auswanderung
Volumen 33, Ausgabe 2, November 2020, Seiten 59-76
https://doi.org/10.22034/spektrum.2020.190230
Faranak Hashemi
Abstrakt In den Erzählungen von Goli Taraghi, einer zeitgenössischen iranischen Schriftstellerin, spielen Frauen in vielen Fällen eine zentrale Rolle. In ihren Werken zeigt Frau Taraghi verschiedene Gesichter von Frauen, die trotz ihrer Unterschiede oft Ähnlichkeiten aufweisen. Darüber hinaus sind die Geschichten sowie die darin auftretenden weiblichen Figuren, ihre Handlungen und Reaktionen zum Teil stark durch die Problematik von Migration und Emigration geprägt. Elemente und Herausforderungen der „Migrationsliteratur“ sollen anhand von Beispielen aus den Erzählungen Goli Taraghis – mit dem Fokus auf drei Frauen und drei Lebensgeschichten – veranschaulicht, hervorgehoben und erläutert werden.
