Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten
Volumen 32, Ausgabe 2, September 2019, Seiten 133-142
Fatemeh Faridimajid, Tahmores Sajedi Saba
Abstrakt Der Berg Damāvand, als nationales Symbol Irans, hat eine tiefgreifende historische Bedeutung im Glauben der Perser sowie in archäologischen, geografischen und historischen Funden und Texten. Dieses nationale Symbol war keineswegs nur eine geografische Erscheinung, sondern auch die Quelle bedeutender Mythen, die sich um seine Hänge ranken. Obwohl bereits zahlreiche Studien zu Namen, Mythologie, Geschichte, Geologie und Geografie von Damāvand durchgeführt wurden, ist die Verortung des Berges in historischen Karten und geografischen Texten bislang nicht umfassend untersucht worden. Die vorliegende Studie versucht mittels historisch-deskriptiver Forschungsmethoden den Standort des Damāvand zu bestimmen. Dabei zeigt sich, dass Perser und Muslime den Berg Damāvand in ihren historischen Karten und geografischen Schriften korrekt als höchsten Berg Irans eingezeichnet und mit mythologischen sowie ehrwürdigen Vorstellungen verbunden haben. Zwar kam es in einigen wenigen Fällen zu Fehleinordnungen, doch die außergewöhnliche Größe des Damāvand und seine Unterscheidung von der gleichnamigen Region wurden in den historischen Quellen immer wieder hervorgehoben.
Eine Analyse von vier Zeitschriften: Kaveh, Iranshahr, Nāme-ye Farangestān und ʻelm wa Honar
Volumen 31, Ausgabe 3, September 2018, Seiten 87-106
Elham Dolatabadi, Tahmores Sajedi Saba
Abstrakt Von 1915 bis 1930 veröffentlichten mehrere iranische Intellektuelle, die in Berlin lebten, verschiedene Zeitschriften und brachten dabei Ideen und Themen ein, die in den zeitgenössischen Iran-Studien (Sprache, Religion und iranische Kultur) von Bedeutung sind. Seyyed Hassan Taghizadeh, Mirza Mohammad Khan Qazvini, Hossein Kazemzadeh Iranshahr und Mohammad-Ali Jamalzadeh gehören zu den prominenten Iranern, die die Zeitschriften Kaveh und Iranshahr im Druckhaus Kaviani herausgaben. Eine weitere Zeitschrift, die zur zweiten Generation der in Berlin lebenden Iraner gehörte, war Nāme-ye Farangestān. In diesem Beitrag werden diese drei Zeitschriften sowie ʻElm wa Honar, gegründet von Abol-qasem Wosuq, untersucht. Ziel der Studie ist ein Überblick über diese vier Magazine hinsichtlich iranischer Kultur, Geschichte, Linguistik und Religion.
