Zur Notwendigkeit einer neuen Übersetzung des Korans ins Deutsche, Teil II
Volumen 34, Ausgabe 2, Dezember 2021, Seiten 85-108
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184475
Mahdi Esfahani, Michael Nestler
Abstrakt Der erste Teil dieses Artikels wurde bereits veröffentlicht. Er schlug eine spezifische Methode zur Übersetzung von Wörtern sowie einen allgemeinen Ansatz zur Textübersetzung vor. Der vorliegende Teil basiert auf sechs neuen Übersetzungen des Korans ins Deutsche und untersucht die Übersetzungen der Verse der Sure Hamad und der ersten 45 Verse der Sure Al-Baqara anhand des vorgeschlagenen Ansatzes. Insgesamt zeigen 37 Beispiele, dass auf der vorgeschlagenen Grundlage eine dem Text nähere Übersetzung mit genaueren Entsprechungen tatsächlich möglich ist.
Über die Notwendigkeit einer neuen Übersetzung des Korans in die deutsche Sprache – Teil I
Volumen 33, Ausgabe 2, November 2020, Seiten 39-57
https://doi.org/10.22034/spektrum.2020.190216
Abbas Ali Rahbar, Mahdi Esfahani, Michael Nestler
Abstrakt Jede Übersetzung folgt einem bestimmten Ansatz, der sich aus einer Reihe von Prinzipien und einer grundlegenden Methode zusammensetzt. Dies gilt auch für die Übersetzung des Qurʾān. Ein zentraler Punkt ist die Beachtung der Tatsache, dass die ursprüngliche Bedeutung arabischer Wörter zunächst in sinnlich-konkreten Verwendungen entsteht und dann durch Bedeutungswandel auf abstrakte Inhalte übertragen wird. Auf dieser Grundlage ist es notwendig, die sinnlich-konkrete Bedeutung der Wortwurzeln zu identifizieren und anschließend nach einer entsprechenden Entsprechung in der Zielsprache zu suchen. Die im ersten Teil des Artikels behandelten Beispiele und Schlüsselbegriffe zeigen, dass ein solcher Zugang zum Qurʾān neue Wege eröffnet, auf deren Basis eine völlig neue Übersetzung des Qurʾān ins Deutsche möglich ist.
