Spektrum Iran
Schlüsselwörter = Deutschland

Alevitische Organisationen in Deutschland (AABF)

Volumen 38, Ausgabe 1, Juli 2025, Seiten 55-72

https://doi.org/10.22034/spektrum.2025.504990.1022

Deniz Caner

Abstrakt Ein entscheidender Schritt für die alevitische Identitätspolitik in Deutschland war die Alevitische Kulturwoche, die im Oktober 1989 von Aleviten an der Universität Hamburg veranstaltet wurde. Nach dieser Veranstaltung wurden rasch anwachsende alevitische Vereine gegründet, und das Alevitentum wurde in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannt. Dieser Artikel hat zum Ziel, die alevitischen Organisationen in Deutschland vorzustellen. Insbesondere soll es dabei um die Föderation der Aleviten-Gemeinden in Deutschland e.V. (Almanya Alevi Birlikleri Federasyonu, abgekürzt AABF) gehen. Die circa hundert Mitgliedsorganisationen der AABF nehmen beständig an Bedeutung zu. Die Aktivitäten der AABF sind vielfältig; es gibt zahlreiche Veranstaltungen, öffentliche Reden, Erklärungen und die Zeitschrift „Alevilerin Sesi“ (Stimme der Aleviten). Unser Augenmerk gilt in dieser Untersuchung den Zielen und Aktivitäten der AABF, die sie zum Nutzen der Aleviten in Deutschland verfolgt. Ziel ist es, folgende Fragen zu beantworten: Wann und warum wurde die AABF gegründet, und welche Bedeutung hat sie für die Aleviten in Deutschland? Mit welchen Aktivitäten hat sie sich bis heute beschäftigt?

Das technische Erbe Deutschlands in der iranischen Moderne in Bezug auf der Teheraner Gewerbschule

Volumen 36, Ausgabe 2, November 2023, Seiten 199-242

https://doi.org/10.22034/spektrum.2023.194654

Yasna Shenavaie, Ahmadali Heydari

Abstrakt Mit dem Beginn der industriellen Revolution in England, diesem Land wurde die erste Industriemacht der Welt und die Industrialisierung begann das wichtigste Anliegen der Regierungen. Nach England, Amerika und Europa begannen ebenfalls ihre Maßnahmen in Richtung Industrialisierung und erlangten bald ihren Erfolg und ihre Macht. Zur gleichen Zeit, Iran, unter der Land mit dieser Position, Industrialisierung ohne die Unterstützung eines Ein mächtiger Verbündeter schien unmöglich. Die verfügbaren historischen Beweise und Vereinbarungen zeigen, dass der Iran sich für Österreich und das Preußische Reich entschieden hat seine Ziele erreichen. Im Anschluss an den Treue- und Freundschaftsvertrag mit dem Deutsche, Arbeitskampfmaßnahmen begannen mit Hilfe von Deutschen und Österreichern spezialisierte menschliche Kräfte. Deutsche Spezialisten drangen in den Iran und in die Industrie ein Unternehmen nahmen ihre Tätigkeit auf. Neben ihnen könnten auch iranische Arbeiter davon profitieren wertvolle Gelegenheit, ihr Fachwissen zu erlernen und zu verbessern. Am meisten Ein herausragendes Beispiel für diesen Nutzen war die „Iran and Germany School“.
Ausgebildete Studierende im Bereich der technischen Wissenschaften und mit deutschen Lehrkräften im Herzen von Teheran. Die iranisch-deutsche Schule mit dem heutigen Namen Die „Technische Schule Teheran“ hat ein langlebiges und wertvolles Erbe hinterlassen Deutschland an die Iraner.


Der Wirkungsbereich interkultureller Beziehungen im Zeitalter der Globalisierung; Erläuterung einiger Beispiele zum Beitrag der Iraner

Volumen 36, Ausgabe 1, Juli 2023, Seiten 153-178

https://doi.org/10.22034/spektrum.2023.184280

S. Ruhollah Hosseini, Melika Torkaman Boutorabi

Abstrakt Interkulturelle Kommunikation war immer eine Gelegenheit, andere Gesellschaften kennenzulernen. Durch die enormen Fortschritte in den Kommunikationstechnologien wie dem Internet und den sozialen Medien ist diese Gelegenheit heute mehr denn je verfügbar, was auch bestimmten Personen und Organisationen die Möglichkeit gibt, diese Macht für ihre eigenen Ziele und Vorteile auszunutzen. Im Informationszeitalter und in einer Welt, in der die Menschen immer stärker miteinander verbunden sind, wie die Bewohner eines kleinen Dorfes, wird der Bedarf, die Menschen über diese Ziele zu informieren, stärker empfunden als je zuvor. Diese Situation und ihre Bedeutung waren ein Grund für eine Studie zur Geschichte der interkulturellen Kommunikation zwischen Iran und anderen Ländern, mit einem Fokus auf die Kommunikation zwischen Iran und Deutschland.

Verstehen und verstanden werden; Persische Autoren in Deutschland

Volumen 33, Ausgabe 2, November 2020, Seiten 193-206

https://doi.org/10.22034/spektrum.2020.190291

Melika Torkman Butorabi

Abstrakt Der Artikel „Iranische Schriftsteller in Deutschland“ beschäftigt sich mit einem kleinen Ausschnitt der persischen Literatur, die nach der Islamischen Revolution 1979 außerhalb des Iran in Deutschland entstanden ist. Diese Literaturform hat mittlerweile ihren Platz im Bereich der globalen Migrationsliteratur gefunden. Die iranische Literatur im Exil entwickelt eigenständige Charakteristika, die gleichzeitig in besonderer Verbindung zur iranischen Kultur und Gesellschaft stehen. Der Artikel untersucht folgende Fragen: Welche Motivationen treiben iranische Autoren zum Schreiben im Ausland an? Wie wirkt sich der Lebenskontext im Exil auf ihre Literatur aus? Welche Elemente iranischer Kultur finden Eingang in diese Werke? Welche neuen Ausdrucksformen entstehen durch den Einfluss des sozialen und kulturellen Umfelds? Und schließlich: Wie verändert all dies die iranische Literatur in der Diaspora?