Spektrum Iran

Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten

Art des Dokuments : Case Report

Autoren

1 Stiftung Iranologie, Iran

2 Universität Teheran, Iran

Abstrakt
Der Berg Damāvand, als nationales Symbol Irans, hat eine tiefgreifende historische Bedeutung im Glauben der Perser sowie in archäologischen, geografischen und historischen Funden und Texten. Dieses nationale Symbol war keineswegs nur eine geografische Erscheinung, sondern auch die Quelle bedeutender Mythen, die sich um seine Hänge ranken. Obwohl bereits zahlreiche Studien zu Namen, Mythologie, Geschichte, Geologie und Geografie von Damāvand durchgeführt wurden, ist die Verortung des Berges in historischen Karten und geografischen Texten bislang nicht umfassend untersucht worden. Die vorliegende Studie versucht mittels historisch-deskriptiver Forschungsmethoden den Standort des Damāvand zu bestimmen. Dabei zeigt sich, dass Perser und Muslime den Berg Damāvand in ihren historischen Karten und geografischen Schriften korrekt als höchsten Berg Irans eingezeichnet und mit mythologischen sowie ehrwürdigen Vorstellungen verbunden haben. Zwar kam es in einigen wenigen Fällen zu Fehleinordnungen, doch die außergewöhnliche Größe des Damāvand und seine Unterscheidung von der gleichnamigen Region wurden in den historischen Quellen immer wieder hervorgehoben.

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