Der Berg Damāvand, als nationales Symbol Irans, hat eine tiefgreifende historische Bedeutung im Glauben der Perser sowie in archäologischen, geografischen und historischen Funden und Texten. Dieses nationale Symbol war keineswegs nur eine geografische Erscheinung, sondern auch die Quelle bedeutender Mythen, die sich um seine Hänge ranken. Obwohl bereits zahlreiche Studien zu Namen, Mythologie, Geschichte, Geologie und Geografie von Damāvand durchgeführt wurden, ist die Verortung des Berges in historischen Karten und geografischen Texten bislang nicht umfassend untersucht worden. Die vorliegende Studie versucht mittels historisch-deskriptiver Forschungsmethoden den Standort des Damāvand zu bestimmen. Dabei zeigt sich, dass Perser und Muslime den Berg Damāvand in ihren historischen Karten und geografischen Schriften korrekt als höchsten Berg Irans eingezeichnet und mit mythologischen sowie ehrwürdigen Vorstellungen verbunden haben. Zwar kam es in einigen wenigen Fällen zu Fehleinordnungen, doch die außergewöhnliche Größe des Damāvand und seine Unterscheidung von der gleichnamigen Region wurden in den historischen Quellen immer wieder hervorgehoben.
Faridimajid,Fatemeh und Sajedi Saba,Tahmores . (2019). Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten. Spektrum Iran, 32(2), 133-142.
MLA
Faridimajid,Fatemeh , und Sajedi Saba,Tahmores . "Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten", Spektrum Iran, 32, 2, 2019, 133-142.
HARVARD
Faridimajid Fatemeh, Sajedi Saba Tahmores. (2019). 'Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten', Spektrum Iran, 32(2), pp. 133-142.
CHICAGO
Fatemeh Faridimajid und Tahmores Sajedi Saba, "Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten," Spektrum Iran, 32 2 (2019): 133-142,
VANCOUVER
Faridimajid Fatemeh, Sajedi Saba Tahmores. Die Untersuchung von Damāwand in den geografischen Texten und islamisch-historischen Landkarten. Spektrum Iran, 2019; 32(2): 133-142.