Spektrum Iran
Plagiarism and Research Misconduct Policy

SPEKTRUM IRAN (SPIR) verpflichtet sich zur Wahrung höchster Standards wissenschaftlicher Integrität, Forschungsethik und verantwortungsvoller wissenschaftlicher Veröffentlichung. Die Zeitschrift toleriert keine Form von Plagiat oder wissenschaftlichem Fehlverhalten und erwartet von allen Autorinnen und Autoren, Gutachterinnen und Gutachtern sowie Herausgeberinnen und Herausgebern die Einhaltung ethischer Grundsätze der wissenschaftlichen Kommunikation.

SPIR orientiert sich an den Grundsätzen und Empfehlungen des Committee on Publication Ethics (COPE) im Umgang mit Plagiaten, wissenschaftlichem Fehlverhalten und möglichen Verstößen gegen die Publikationsethik.

Plagiat

Ein Plagiat liegt vor, wenn Ideen, Texte, Daten, Ergebnisse oder andere geistige Leistungen einer anderen Person ohne angemessene Quellenangabe übernommen oder als eigene Arbeit dargestellt werden.

Zu den Formen des Plagiats gehören unter anderem:

  • die Übernahme von Texten, Ideen, Argumenten, Daten oder Ergebnissen aus anderen Quellen ohne korrekte Zitierung;
  • die Darstellung der Arbeit anderer Forschender als eigene Leistung;
  • unangemessenes Paraphrasieren ohne ausreichende Quellenangabe;
  • die Verwendung wesentlicher Teile bereits veröffentlichter Materialien ohne entsprechende Kennzeichnung oder Genehmigung;
  • Selbstplagiat, einschließlich der Wiederverwendung wesentlicher Teile eigener früherer Veröffentlichungen ohne angemessene Offenlegung und Zitierung.

Alle eingereichten Manuskripte müssen auf eigenen wissenschaftlichen Arbeiten beruhen und alle verwendeten Quellen, Ideen und Materialien angemessen kennzeichnen.

Prüfung auf Textähnlichkeit

Alle bei SPIR eingereichten Manuskripte können mithilfe geeigneter Software zur Erkennung von Plagiaten und unangemessenen Textübereinstimmungen geprüft werden.

Berichte aus Ähnlichkeitsprüfungen dienen der Unterstützung der redaktionellen Bewertung und ersetzen nicht die wissenschaftliche Beurteilung durch Fachpersonen. Die Redaktion bewertet mögliche Übereinstimmungen unter Berücksichtigung des wissenschaftlichen Kontexts, der fachspezifischen Zitierpraxis und der Art des Manuskripts.

Manuskripte mit erheblichen Überschneidungen mit bereits veröffentlichten Arbeiten können abgelehnt oder zur Klärung und Überarbeitung an die Autorinnen und Autoren zurückgegeben werden.

Wissenschaftliches Fehlverhalten (Research Misconduct)

Wissenschaftliches Fehlverhalten umfasst Handlungen, die gegen die Grundsätze verantwortungsvoller Forschung und wissenschaftlicher Veröffentlichung verstoßen. Dazu gehören unter anderem:

  • Fabrikation: Erfinden von Daten, Ergebnissen oder Forschungsergebnissen, die nicht tatsächlich existieren;
  • Fälschung (Falsifikation): Manipulation, Veränderung oder irreführende Darstellung von Forschungsdaten, Quellen, Materialien oder Ergebnissen;
  • Doppelte oder redundante Veröffentlichung: Einreichung oder Veröffentlichung wesentlich gleicher Arbeiten in mehreren Zeitschriften ohne entsprechende Offenlegung;
  • Zitationsmanipulation: übermäßige, irrelevante oder unangemessene Zitierpraktiken mit dem Ziel, Zitationszahlen zu beeinflussen oder wissenschaftliche Bedeutung falsch darzustellen;
  • Unangemessene Autorenschaft: einschließlich Ehren-, Gast-, Geschenk- oder Ghost-Autorenschaft;
  • Nicht offengelegte Interessenkonflikte: das Verschweigen von Beziehungen oder Umständen, die den Forschungs- oder Publikationsprozess beeinflussen könnten;
  • Verstöße gegen ethische Anforderungen: Nichteinhaltung relevanter ethischer Standards und Richtlinien für wissenschaftliche Forschung.

Verantwortlichkeiten der Autorinnen und Autoren

Autorinnen und Autoren sind dafür verantwortlich sicherzustellen, dass:

  • eingereichte Manuskripte originale wissenschaftliche Arbeiten darstellen;
  • alle verwendeten Quellen, Ideen, Daten und Beiträge anderer Personen angemessen anerkannt werden;
  • das Manuskript nicht bereits veröffentlicht wurde und nicht gleichzeitig bei einer anderen Zeitschrift zur Veröffentlichung eingereicht ist;
  • alle genannten Autorinnen und Autoren tatsächlich zum wissenschaftlichen Inhalt beigetragen und die endgültige Version genehmigt haben;
  • nach der Veröffentlichung erkannte Fehler oder Ungenauigkeiten unverzüglich der Redaktion gemeldet werden.

Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens

SPIR nimmt alle Vorwürfe von Plagiaten und wissenschaftlichem Fehlverhalten ernst. Hinweise auf mögliche Verstöße gegen die Forschungsethik werden von der Redaktion entsprechend den COPE-Richtlinien geprüft.

Falls erforderlich, kann SPIR:

  • Erklärungen und zusätzliche Informationen von den Autorinnen und Autoren anfordern;
  • unabhängige Fachpersonen oder Institutionen konsultieren;
  • ein Manuskript vor der Veröffentlichung ablehnen;
  • bei bestätigtem Fehlverhalten Korrekturen, Besorgniserklärungen (Expression of Concern) oder Rücknahmen veröffentlichter Artikel (Retractions) veröffentlichen.

Alle Untersuchungen werden fair, vertraulich und unter Wahrung der Rechte aller Beteiligten durchgeführt.

Verantwortlichkeiten der Redaktion und der Gutachterinnen und Gutachter

Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Gutachterinnen und Gutachter müssen die Vertraulichkeit des Begutachtungsprozesses wahren und mögliche Fälle von Plagiat oder wissenschaftlichem Fehlverhalten der Redaktion melden.

Gutachterinnen und Gutachter dürfen unveröffentlichte Informationen aus dem Begutachtungsprozess nicht für eigene wissenschaftliche oder persönliche Vorteile nutzen und sollen die Redaktion über Bedenken hinsichtlich Originalität, Integrität oder ethischer Standards informieren.

SPIR verpflichtet sich, die Integrität des wissenschaftlichen Publikationsprozesses zu schützen und sicherzustellen, dass alle veröffentlichten Arbeiten internationalen Standards der Forschungs- und Publikationsethik entsprechen.