Friedrich Georg Jünger und die persische Dichtung

Art des Dokuments : Originaler Artikel

Autor

Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i. Br.,

Abstrakt

Dieser Aufsatz untersucht die Rezeption persischer Lyrik durch den deutschen Philosophen und Dichter Friedrich Georg Jünger (1898-1977). Diese Rezeption ist sowohl für eine werkimmanente Interpretation von Jüngers Gedanken zur Poesie relevant als auch im Sinne eines (bislang vernachlässigten) Kapitels in der Rezeptionsgeschichte persischer Poesie im deutschen Sprachraum. Jüngers Beschäftigung mit persischer Poesie konzentriert sich auf drei Hauptdichter, nämlich Omar Khayyam, Saadi und Hafiz, für die Jünger die größte Bewunderung zeigte. Nach einer historisch-biografischen Verortung des Themas wird Jüngers Rezeption dieser Dichter inhaltlich skizziert; Nicht zuletzt wird ihr Einfluss auf Jüngers eigenes dichterisches Werk untersucht. Es wird gezeigt, wie besonders Jünger von Hafiz inspiriert wurde, sowohl bei seinen theoretischen Überlegungen zum Wesen der Poesie als auch bei der Komposition einiger seiner eigenen Gedichtzyklen.


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