Spektrum Iran

Der Ort als menschliche Errungenschaft auf der Grundlage von Martin Heideggers Vierfachheit und deren Widerspiegelung in der historischen

Art des Dokuments : Original Research Papers

Autor

Master’s in Iranian Architectural Studies, Shahid Beheshti University, Tehran, Iran

Abstrakt
Die Bedeutung des Ortes im architektonischen Kontext ermöglicht es, über ein angemessenes und würdiges Leben für den Menschen nachzudenken – auf der Grundlage von Heideggers Vierfachheit und geformt durch Harmonie und Ausgewogenheit zwischen den Elementen des Universums. Dieser Artikel zielt darauf ab, Heideggers stabilisierendes Vierfach (Erde, Himmel, Sterbliche und Göttliche) als verbindende und vermittelnde Elemente des Kosmos theoretisch zu beleuchten; und zugleich eine umfassende Erläuterung iranischer architektonischer Orte (Haus, Garten, Basar und Moschee) zu reflektieren. Ziel ist es, den gedanklichen Pfad nachzuzeichnen, der in solchen Orten entsteht – ein Pfad, der Denken ermöglicht, ihm Raum gibt, seine Aufgabe zu erkennen und auszuführen. Dieser Glaube kann in Zeiten der Not, die aus dem Vorrang des technischen Denkens hervorgegangen sind, einen Weg zur geistigen Sphäre eröffnen – einen Weg, der in einer Art wirksamen Lebens reift, das aus dem Zusammenspiel von Denken und Sein hervorgeht.

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