Spektrum Iran

Iranische Selbstbilder aus schulbuchdidaktischer Perspektive;Ein Beitrag zum iranisch-deutschen Kulturdialog

Art des Dokuments : Original Research Papers

Autor

Offizieller Übersetzer und freier Forscher im Bereich der persischen Sprachländer, Berlin, Deutschland

Abstrakt
Thema dieses Textes ist die kollektive Identitätsbildung am Beispiel Irans. Der Text beschäftigt sich mit der iranischen Selbstwahrnehmung als Voraussetzung für einen langfristigen kulturellen Dialog zwischen Iran und Deutschland oder einem anderen kulturellen Dialogpartner. Die dahinterstehende Idee ist, dass Dialogpartner sich zunächst selbst Fragen über ihre eigene kollektive Identität stellen und dadurch ein möglichst realistisches und nicht idealisiertes Gesamtbild von sich selbst zeichnen sollten, bevor sie mit einem Fremdbild konfrontiert werden, das möglicherweise befremdlich oder überfordernd wirkt. Der Text stützt sich auf das Kulturverständnis in der Hauptquelle der Untersuchung, nämlich einem iranischen Schulbuch der Oberstufe mit Schwerpunkt auf Geistes- und Sozialwissenschaften. Es handelt sich um das Lehrbuch „Kulturanalyse – Lehrbuch für Kulturstudien“, das erstmals im Jahr 2017 veröffentlicht wurde. Aus dessen Perspektive werden hier vier iranische Selbstbilder vorgestellt und näher analysiert. Die zentralen Fragen des Textes lauten: Wie hat sich die kollektive Identität der Iraner im Laufe der Geschichte gebildet? Und wie verhalten sich die iranischen Selbstbilder als Bestandteile eines Gesamtbildes zueinander?

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