Liebesgedichte des Imams

Art des Dokuments : Originaler Artikel

Autor

Mitglied der Hamburger „Patriotischen Gesellschaft von 1765“ und leitet dort seit 1993 den „Interreligiösen Dialog“.

Abstrakt

In diesem Memo geht Peter Schütt auf die Charakteristika der Liebesgedichte von Imam Khomeini ein und glaubt, dass der Inhalt seiner Gedichte zu diesem Thema von außergewöhnlicher Tiefe und teilweise recht fortschrittlich und unkonventionell sei. Er glaubt, dass Themen wie die Beziehung zwischen Männern und Frauen in den lyrischen Gedichten Ausdruck der Liebe Gottes zum Menschen sind. Die Leidenschaft der Liebenden füreinander konzentriert sich laut Peter Schütt auf Verbundenheit und Einheit, und das ist der Moment, in dem sie in die Arme Gottes gelegt werden. Als Beleg für seine Aussage führt Peter Schütt das Gedicht „Tag der Verbindung“ von Imam Khomeini an.
Peter Schütt stellt Imam Khomeini in die jahrtausendealte Tradition des Verfassens von Liebesgedichten, weshalb in seinen Gedichten eine Sammlung alter Symbole der persischen Poesie präsent ist: Nachtigall, Pfau, Homa, Kerze und Schmetterling.
Am Ende seiner Memoiren zitiert Schütt ein Gedicht, das er am 1. Februar 1976 verfasst hatte, als Imam Khomeini nach seinem französischen Exil nach Teheran zurückkehrte. Der Titel dieses Gedichts lautete „Die neue Art von Revolutionär“ und beschrieb Imam Khomeini mit unkonventionellen Eigenschaften, d. h. unterschiedlichen Eigenschaften von Revolutionären.


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