Der Begriff „Das Leben“ im Gedicht „Ballade des äußeren Lebens“ von Hofmannsthal und im Gedicht „Der Klang vom Schritt des Wassers“ von Sohrab Sepehri

Art des Dokuments : Originaler Artikel

Autor

Assistenzprofessor, Abteilung für deutsche Sprache, Hochschule für Fremdsprachen, Islamische Azad-Universität, Zentralzweig, Teheran, Iran

Abstrakt

Der Begriff „Leben“ wird in der Literatur in unterschiedlicher Form und aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt. Dieses Konzept wird in der Literatur nicht umfassend und erschöpfend beschrieben. Da jeder Autor den Begriff „Leben“ aus seinem eigenen Blickwinkel betrachtet und beschreibt, kann man nicht in jedem einzelnen literarischen Werk ein vollständiges Bild davon beobachten.
Im vorliegenden Artikel werden die vielfältigen und unterschiedlichen Bilder des „Lebens“ sowohl in „Die Ode vom oberflächlichen Leben“ von Hugo von Hofmannsthal (1874-1929), dem berühmten Dichter der symbolischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland, als auch in der Lebens- Es werden verwandte Verse aus „Footsteps of Water“ von Sohrab Sepehri (1980-1928), dem zeitgenössischen iranischen Dichter, untersucht. Obwohl beide Dichter in ihrem Leben einen Weltkrieg erlebt haben, können die negativen Auswirkungen des Krieges und seine Folgen in ihren Gedichten mit einer unterschiedlichen Beschreibung des Begriffs „Leben“ vermerkt werden. Sepehri zum Beispiel genießt das Leben und seine Momente und Ereignisse, während Hofmannsthal sich darüber beschwert. Der vorliegende Artikel versucht, die Vielfalt und Pluralität der Beschreibungen dieser einzigen Wahrheit, nämlich „Leben“, anhand einer vergleichenden Analyse der oben genannten Gedichte aufzuzeigen.


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