Spektrum Iran

Die Manifestation der iranisch-islamischen Identität im Design von Qajar-Frauenkleidung

Art des Dokuments : Original Research Papers

Autoren

1 M.A. in Islamischer Kunst, Fakultät für Kunst und Architektur, Tarbiat-Modares-Universität, Teheran, Iran,

2 (Korrespondierender Autor), Assistenzprofessor für islamische Kunst, Fakultät für Kunst und Architektur, Tarbiat-Modares-Universität, Teheran, Iran

Abstrakt
Zweifellos gehört die Analyse der Kleidungsgeschichte eines Volkes zu den wichtigsten Wegen, vergangene Kulturen kennenzulernen. Da die Geschichte der Kleidung ein Teil der Zivilisationsgeschichte ist und in engem Zusammenhang mit der Kultur des Volkes steht, bieten entsprechende Studien ein klareres Bild der kulturell-künstlerischen Gegebenheiten.
Angesichts der Tatsache, dass die Kadscharenzeit mit geistigen und industriellen Umbrüchen in Europa, den Reisen iranischer Höflinge in den Westen und zunehmenden Beziehungen zwischen Iran und dem Westen zusammenfiel, stellt sich folgende Frage: „Wie wurden die Kleider der Kadscharinnen auf der Grundlage iranisch-islamischer Identitätsmerkmale entworfen und hergestellt, sodass sie sich – wie in historischen Bilddokumenten ersichtlich – deutlich von der westlichen Kleidungskultur unterschieden?“
Die Ergebnisse der qualitativen Analyse zeigen: Da die Kleidung auf vier Ansätzen – nämlich einem nationalen, religiösen, humanistischen und sozialen – basierte, waren alle Bestandteile und Accessoires von gängigen Mustern, Modellen, Stoffen und Verzierungen inspiriert, die im Volk verbreitet waren. Auf diese Weise manifestierte sich die iranisch-islamische Identität in der Frauenkleidung der Kadscharenzeit.

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