Spektrum Iran

Der Tod in Jaspers Nasafīs Perspektive

Art des Dokuments : Case Report

Autoren

1 Institut für westliche Philosophie, Zweigstelle Zentral Teheran, Islamische Azad Universität, Teheran, Iran

2 Institut für westliche Philosophie, Zweigstelle Zentral Teheran, Islamische Azad Universität, Teheran, Iran (Korrespondierende Autorin),

Abstrakt
Jaspers' Philosophie ist eine Philosophie zwischen Mensch und Gott. Sie betrachtet den Menschen einerseits als Existenz und andererseits Gott als Transzendenz. Der Mensch nähert sich Gott immer mehr an, und diese Beziehung zeigt sich besonders im Augenblick des Todes. Durch die Auseinandersetzung mit dem Tod lernt der Mensch, die höchsten Möglichkeiten in sich selbst zu erkennen, Möglichkeiten, die zuvor vage und unklar waren. Gleichzeitig findet er die Gelegenheit, seine Beziehung zu Gott zu erklären. Der Mensch, der auf dem Weg zur Transzendenz vier Stufen durchläuft (Existenz, Bewusstsein im Allgemeinen, Geist, Dasein), begegnet dem Tod als Weg zur Transzendenz. Nasafī betrachtet die Erscheinung von Himmel und Hölle als abhängig vom Existenzniveau des Menschen. Diese Ebenen können empirische Sinne, Intellekt und Liebe sein. Daher ist das Verhalten der menschlichen Seele in den Welten des Universums das Grundprinzip, das uns ermöglicht, Konzepte wie Auferstehung, Paradies und Hölle zu verstehen. Demnach hängen Freude und Leid des Menschen im Jenseits von seiner Freude und seinem Leid in der Welt ab. Da der Tod die gesamte menschliche Existenz bedroht, wird die Frage nach einem sinnvollen Leben im Schatten des Todes besonders wichtig. Dieser Artikel untersucht und vergleicht die relevanten Ansichten der beiden Denker Jaspers und Nasafī.

Schlüsselwörter

Hauptthemen