Die gebannten Wunderbilder, kreisend in seinem Zirkel... Die Übertragung der poetischen Gedankenwelt Hafis̓ in Anbetracht seiner Ghaselen Übersetzung von Joachim Wohlleben

Art des Dokuments : Originaler Artikel

Autor

Professor der Fakultät für Fremdsprachen und Literatur Doktor der modernen deutschen Literatur an der Shahid-Beheshti-Universität

Abstrakt

Die Übersetzung von Hafiz‘ Divan, der zu Recht als Schatzkammer des iranischen Kulturgedächtnisses präsentiert wird, scheint eine schwierige, wenn nicht unmögliche Aufgabe zu sein. Voraussetzung für ein präzises und umfassendes Verständnis der Gedichte von Hafiz ist, in die Welt seiner Gedanken einzutauchen und die Tradition und den kulturellen Kontext seiner Zeit zu erkennen. Joachim Wohlleben (1936–2004), deutscher Philosoph und Literaturprofessor an der Freien Universität Berlin, legte 2004 eine neue Übersetzung von Hafiz‘ „Divan“ ins Deutsche vor Namen erscheint eine „nüchterne Übersetzung“, ohne Vorrang vor der Form von Ghazal, in der das Wesen und der Inhalt von Hafiz' Gedanken und Ideen für das deutsche Publikum verständlich werden. Dieser Artikel versucht, die erwähnte Behauptung kritisch zu untersuchen, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf Ideen westlicher Denker wie Johan Wolfgang von Goethe und unter besonderer Berücksichtigung der rhetorischen Theorien von ʻAbd al-Qāher al-Ğorğānī liegt.

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