Spektrum Iran
Richtlinie zu Interessenkonflikten

SPEKTRUM IRAN (SPIR) verpflichtet sich zur Wahrung von Transparenz, wissenschaftlicher Integrität und Unparteilichkeit in allen Phasen des Forschungs-, Begutachtungs- und Veröffentlichungsprozesses. Alle Autorinnen und Autoren, Gutachterinnen und Gutachter, Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind verpflichtet, tatsächliche, potenzielle oder wahrgenommene Interessenkonflikte offenzulegen, die ihre professionelle Beurteilung beeinflussen könnten.

Ein Interessenkonflikt liegt vor, wenn persönliche, berufliche, finanzielle, akademische oder institutionelle Beziehungen die Objektivität, Interpretation oder Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit beeinflussen könnten oder diesen Eindruck erwecken.

SPIR orientiert sich an den Grundsätzen und Empfehlungen des Committee on Publication Ethics (COPE) zur Offenlegung und zum Umgang mit Interessenkonflikten.

Autorinnen und Autoren

Autorinnen und Autoren müssen alle Beziehungen oder Umstände offenlegen, die ihre Forschung oder die Interpretation ihrer Ergebnisse beeinflussen könnten oder als Einflussfaktor wahrgenommen werden könnten.

Mögliche Interessenkonflikte umfassen unter anderem:

  • finanzielle Beziehungen, einschließlich Förderungen, Beschäftigungsverhältnissen, Beratertätigkeiten oder anderer finanzieller Unterstützung;
  • akademische oder berufliche Beziehungen, die die Objektivität beeinflussen könnten;
  • persönliche Beziehungen oder konkurrierende Interessen;
  • institutionelle Zugehörigkeiten oder andere Umstände, die den Forschungsprozess beeinflussen könnten.

Autorinnen und Autoren müssen bestehende oder potenzielle Interessenkonflikte während des Einreichungsprozesses angeben. Darüber hinaus müssen sie alle finanziellen oder nicht-finanziellen Unterstützungsquellen offenlegen und die Rolle von Förderern oder unterstützenden Institutionen in folgenden Bereichen erläutern:

  • Konzeption und Gestaltung der Forschung;
  • Sammlung, Analyse und Interpretation von Forschungsdaten oder Quellen;
  • Erstellung des Manuskripts;
  • Entscheidung über die Einreichung des Manuskripts zur Veröffentlichung.

Falls kein Interessenkonflikt besteht, sollen Autorinnen und Autoren folgende Erklärung abgeben:

„Die Autorinnen und Autoren erklären, dass keine Interessenkonflikte bestehen.“

Gutachterinnen und Gutachter

Gutachterinnen und Gutachter müssen mögliche Interessenkonflikte offenlegen, bevor sie eine Begutachtung übernehmen.

Sie sollten die Begutachtung eines Manuskripts ablehnen, wenn persönliche, berufliche, finanzielle, institutionelle oder akademische Beziehungen zu den Autorinnen und Autoren, deren Institutionen oder dem Forschungsgegenstand ihre objektive Bewertung beeinflussen könnten.

Gutachterinnen und Gutachter müssen die Vertraulichkeit aller Informationen aus dem Begutachtungsprozess wahren und dürfen unveröffentlichte Informationen nicht für eigene wissenschaftliche oder persönliche Vorteile nutzen.

Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats

Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats müssen alle Interessenkonflikte offenlegen, die ihre redaktionellen Entscheidungen beeinflussen könnten.

Herausgeberinnen und Herausgeber dürfen keine Manuskripte bearbeiten oder über diese entscheiden, wenn persönliche, berufliche, finanzielle oder institutionelle Beziehungen ihre Unparteilichkeit beeinträchtigen könnten. In solchen Fällen wird das Manuskript einer anderen geeigneten Person aus der Redaktion zugewiesen.

Redaktionelle Entscheidungen basieren ausschließlich auf der wissenschaftlichen Qualität, Originalität, Relevanz und dem Beitrag eines Manuskripts und dürfen nicht durch persönliche oder externe Interessen beeinflusst werden.

Offenlegung und Umgang mit Interessenkonflikten

Alle offengelegten Interessenkonflikte werden von der Redaktion von SPIR geprüft und angemessen berücksichtigt, um Transparenz und die Integrität des Publikationsprozesses sicherzustellen.

Falls erforderlich, kann SPIR relevante Erklärungen zu Interessenkonflikten zusammen mit veröffentlichten Artikeln bereitstellen.

Das Versäumnis, relevante Interessenkonflikte offenzulegen, kann zu redaktionellen Maßnahmen führen, einschließlich der Ablehnung eines Manuskripts, einer Untersuchung gemäß den COPE-Verfahren oder der Veröffentlichung einer Korrekturmeldung.

SPIR verpflichtet sich, alle Prozesse der wissenschaftlichen Kommunikation nach höchsten Standards der Forschungsintegrität und Publikationsethik durchzuführen.