Kultur des Friedens aus der Sicht von Hwäğeh Naşir al-Din Țūsī
Seiten 1-16
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184527
Shahin Awani
Abstrakt Frieden ist eine der Erscheinungsformen von Zivilisation und Kultur. Aus der Sicht der islamischen Philosophie ist „Kultur“ nicht nur eine Denkweise oder ein Lebensstil, nicht bloß gewohnheitsmäßige Moral und überlieferte Normen, sondern vielmehr die „zweite Natur des Menschen“ und die kollektive Identität der muslimischen Gemeinschaft (Umma), auf der die Grundlagen theoretischer und praktischer Werte beruhen, die ein friedliches Zusammenleben mit anderen Nationen und Gemeinschaften ermöglichen. Ḫwāğeh Naṣīr al-Dīn Ṭūsī (597–672 n.H.) verfasste im Jahr 633 n.H./1235 n.Chr. das Werk Aḫlāq-e Nāṣerī. Dieses Buch gilt als eine der bedeutenden Quellen der iranisch-islamischen philosophischen Ethik. Das Kapitel über praktische Philosophie, das auf das Kapitel zur moralischen Veredelung folgt, besteht aus fünf Teilen: 1. Der Haushalt und seine wesentlichen Elemente; 2. Verwaltung von Besitz (amwāl) und Nahrungsmitteln (aqwāt); 3. Verwaltung der Haushaltsmitglieder; 4. Erziehung der Kinder; 5. Die richtige Politik im Umgang mit Dienern und Sklaven. Der vorliegende Artikel behandelt die Kultur des Friedens aus der Sicht Naṣīr al-Dīn Ṭūsīs und deren Bedeutung für gegenwärtige Diskussionen über Frieden. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, ob Ṭūsīs Theorie als virtuelles Modell in der heutigen Situation nutzbar gemacht werden kann. Angesichts der Tatsache, dass der Frieden sowohl durch die „westliche Globalisierung“ als auch durch den „islamischen Extremismus“ gefährdet ist, stellt sich die Frage, wie Frieden und Sicherheit in der heutigen Menschheitsgemeinschaft wiederhergestellt werden können.
Siehst du die Stadt? Bemerkungen zu der Beschreibung „orientalischer Städte“ in deutschsprachigen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts
Seiten 17-34
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184657
Felix Bachmann
Abstrakt Der Artikel befasst sich mit deutschsprachigen Reisenden des 19. Jahrhunderts, die in den sogenannten „Orient“ reisten. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Beschreibung orientalischer Städte in ihren Reiseberichten. Anhand des Vergleichs von Textpassagen verschiedener Autoren werden zentrale Merkmale und Gemeinsamkeiten dieser Beschreibungen aufgezeigt. Es wird festgestellt, dass die Darstellung der Städte stark durch Stereotype und falsche Erwartungen geprägt ist. Diese resultieren aus dem Mangel an objektiver Literatur und fundierten Informationen über die Eigenart orientalischer Städte.
Darüber hinaus berichten die Autoren aus einer eurozentrischen Perspektive. Die Vorstellung von einer Überlegenheit des Okzidents gegenüber dem Orient prägt auch die Beschreibung der besuchten Städte. Lediglich in einem der zitierten Berichte fehlt dieses Element weitgehend. Der betreffende Autor war im Gegensatz zu den anderen weder Gesandter noch Gelehrter, sondern ein frommer Handwerksbursche.
Logos oder göttliches Wort aus der Sicht von Origenes von Alexandria und Feyż Kāšānī
Seiten 35-56
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184658
Natstaran Fahimi, Alireza Ebrahim
Abstrakt Die Konzepte des „Logos“ bzw. „Wortes Gottes“ stehen im Zentrum der christlichen und islamischen Theologie, wobei ihre jeweilige Auslegung auch andere theologische Elemente beeinflusst. Diese deskriptiv-komparative Studie versucht, die Sichtweisen von Origenes von Alexandria und Feyż Kāšānī in diesem Zusammenhang einander anzunähern. Beide strebten danach, der Theologie durch philosophische (neuplatonische oder aristotelische) Grundlagen Rationalität zu verleihen und glaubten an ein System göttlicher Manifestationen, das sich in mystischen (gnostischen oder sufistischen) Kontexten vollzieht. Sie betrachteten den Logos bzw. das Wort als einen der Namen der Gottheit, der auf Grundlage der göttlichen „Gnade“ oder des „feyż/luṭf“ von Gott hervorging und sich als die Wahrheit Jesu bzw. die muḥammadīsche Wahrheit offenbarte. Diese Realität nahm in einem späteren Stadium eine niedere Stufe der Schöpfung an und manifestierte sich in den Seinsbereichen und in der Menschheit. Zudem bewahrt das göttliche Wort das Universum und leitet die Geschöpfe zur Rückkehr zu Gott an. Die Ähnlichkeit in der Auslegung des Logos bei Origenes und Feyż zeigt insbesondere: Das schiitisch-mystische Verständnis der Stellung Jesu Christi – gestützt auf die Aussagen der Maʿṣūmīn (Friede sei mit ihnen) – weist deutliche Parallelen zu einer Art von
Vergleichende distinktive Synonymik als Alternativ- und Ergänzungsmodell zum zweisprachigen Übersetzungswörterbuch; Ein Versuch anhand persischer und deutscher Beispiele.
Seiten 57-76
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184660
Arash Farhidnia
Abstrakt Das konventionelle zweisprachige Wörterbuch basiert auf dem Konzept, dem an gezielter Wörterbuchkonsultation interessierten Nutzer möglichst schnellen Zugang zu den gewünschten Informationen zu verschaffen. Dementsprechend bereitet das Wörterbuch den Wortschatz der betreffenden Sprachen strikt alphabetisch auf und ist somit durch eine atomistische Aneinanderreihung einzelner Wörter und Wendungen gekennzeichnet, wobei das Prinzip der Übersetzung in Verbindung mit dem Übersetzungsäquivalent eine profilprägende Rolle spielt. Ein solches Konzept ermöglicht dem Wörterbuchnutzer zwar eine schnelle Orientierung und Übersetzung durch Zugriff auf Einzelinformationen, verwehrt ihm jedoch zugleich die Möglichkeit, die präsentierten Wortschätze in größeren lexikalischen Zusammenhängen zu vergleichen und strukturelle Unterschiede über die isolierten Einzeleinträge hinaus zu erkennen. Im vorliegenden Beitrag wird das traditionelle Wörterbuchkonzept auf der Grundlage ausgewählter persischer und deutscher synonymischer Lexeme einer kritischen Analyse unterzogen. Ziel ist es, ein alternatives oder ergänzendes Wörterbuchmodell zu entwickeln, in dem die naturgegebenen Inkongruenzen und Asymmetrien zwischen zwei Lexikalsystemen angemessen berücksichtigt werden und das somit dem Wörterbuchnutzer eine kritisch-vergleichende Auseinandersetzung mit den Wortschätzen ermöglicht
Richard Wagner und Hafiz; Hafiz und die Hafiz-Rezeption im Abendland
Seiten 77-84
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184661
Markus Fiedler
Abstrakt Das Interesse am persischen Dichter und Mystiker Ḥāfeẓ (1315–1390) nahm im Westen ab dem 18. Jahrhundert zu, insbesondere durch die Übersetzungen von Sir William Jones (1746–1794) in England. Die deutsche Übersetzung von Baron von Hammer-Purgstall inspirierte Goethe im 19. Jahrhundert zur Abfassung des West-östlichen Divans (veröffentlicht 1819). Die Dichtung von Ḥāfeẓ begeisterte Goethe so sehr, dass er ihn als „heiligen Ḥāfeẓ“ und „himmlischen Freund“ bezeichnete. Angeregt durch Goethes West-östlichen Divan verfassten mehrere deutsche Dichter – darunter Rückert und Graf Platen – Gedichte nach dem Vorbild der Ghazal-Form, die Ḥāfeẓ in der persischen Literatur zur Vollendung gebracht hatte. Auch Friedrich Nietzsche, Wagners Freund und späterer Gegner, zählt zu den deutschen Denkern, die von Ḥāfeẓ beeinflusst und fasziniert waren. Nach der Untersuchung dieser historischen Belege zeigt der Beitrag, inwiefern Richard Wagner von Form und Inhalt der Dichtung Ḥāfeẓs profitiert hat.
Utopische Literatur im Nahen Osten: Subversion oder Submission in Sa‘dīs politischen Ansichten in Atābegs und mongolischen Perioden1
Seiten 85-110
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.184666
MohammadAmir Jalali, Alireza Omidbakhsh
Abstrakt Ausgehend von Saʿdīs Gesamtwerk – dem Būstān, dem Golestān, den Qaṣāyed (Oden), den Moqaṭṭaʿāt („Fragmente“), den Rasāʾel („Traktate“) und den Ḡazaliāt („Ghaselen“) – untersucht der vorliegende Beitrag seine politischen Ansichten und deren Verhältnis zu den zeitgenössischen Herrschern in zwei historischen Phasen: der Ära der Atābakān-e-Fārs (1257–1264, dem Jahr der Thronbesteigung von Abshkhātoon) sowie der darauffolgenden Mongolenherrschaft 1291-1292, dem Todesjahr Saʿdīs.
Was Saʿdī – und somit seine Sichtweisen – von anderen Mystikern unterscheidet, ist sein wacher politischer Blick neben seiner Betonung individueller Moral. Aus Saʿdīs Sicht bildet der Herrscher den Kern eines idealen Staates oder einer Utopie; ohne einen weisen Herrscher ist ein solcher Staat nicht zu gründen. Saʿdī misst dem weisen Herrscher eine zentrale Rolle bei der Reform der Gesellschaft zu. Daher gelten viele seiner kritischen Aussagen den Herrschern seiner Zeit. Besonders deutlich wird dies in seiner politischen Schrift Naṣiḥat al-molūk („Rat für Herrscher“), die sich direkt an die Herrschenden und deren Beamte richtet. Um die fundamentale Rolle der Herrscher für die Verbesserung der Gesellschaft hervorzuheben, beginnt der Golestān mit dem Kapitel „Von den Sitten der Könige“. Ebenso befassen sich die ersten beiden Kapitel des Būstān mit „Gerechtigkeit“ und „Wohltätigkeit“. Zur Etablierung von „sozialem Wohlergehen“, „Sicherheit“ und „Frieden“ in der Gesellschaft – den zentralen Aufgaben einer Regierung – kritisiert Saʿdī als utopischer Mystiker und Dichter die Missstände seiner Zeit, wobei er den Fokus zuerst auf die Herrschenden richtet. Diese Studie zeigt auf, wie sich Saʿdīs politische Ansichten in seinen Werken widerspiegeln, in denen er einerseits die bestehenden Verhältnisse kritisiert und andererseits wünschenswerte Alternativen vorschlägt.
Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen und die islamische Mystik
Seiten 111-138
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.190166
roland pietsch
Abstrakt Der Heilige Römische Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen (1194–1250), eine der bedeutendsten Herrscherpersönlichkeiten des Mittelalters, berief Gelehrte aus Europa und der islamischen Welt an seinen sizilianischen Hof, um die Wissenschaft zu fördern. Nach einem kurzen Überblick über das Leben des Kaisers befasst sich der Artikel hauptsächlich mit seiner geistigen Verbindung zur islamischen Welt. Diese Verbindung kulminiert in einer Reihe von Fragen, die der Kaiser auf Arabisch – einer Sprache, die er hervorragend beherrschte – an muslimische Gelehrte richtete. Diese Fragen wurden ausführlich von dem andalusischen Gelehrten und Mystiker ʿAbd al-Ḥaqq ibn Sabʿīn (1216/1217–1270) beantwortet. Seine Antworten, die sogenannten „Sizilianischen Fragen“ (al-masāʾil al-ṣiqilliyya), werden im Beitrag eingehend analysiert. Die wichtigsten Fragen betreffen:
1.die Ewigkeit der Welt,
2.die göttliche Wissenschaft – mystisches Wissen,
3.die aristotelischen Kategorien,
4.die Unsterblichkeit der Seele,
5.die Interpretation des Hadiths: „Das Herz der Gläubigen liegt zwischen zwei Fingern des Barmherzigen.“ Diese Fragen selbst stellen ein einzigartiges Zeugnis für die intellektuellen Beziehungen zwischen dem mittelalterlichen christlichen Europa und der islamischen Welt dar. Nāṣir ad-Dīn al-Furāt schrieb etwa ein Jahrhundert nach dem Tod Friedrichs II. von Hohenstaufen: „Man sagt, der Kaiser sei insgeheim Muslim gewesen, aber Gott weiß es besser um seinen Zustand und seinen Glauben.“
Der Begriff „Das Leben“ im Gedicht „Ballade des äußeren Lebens“ von Hofmannsthal und im Gedicht „Der Klang vom Schritt des Wassers“ von Sohrab Sepehri
Seiten 139-158
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.190207
Elham Rahmani Mofrad
Abstrakt Der Begriff „Leben“ wird in der Literatur in unterschiedlicher Form und aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt. Dieses Konzept wird in der Literatur nicht umfassend und erschöpfend beschrieben. Da jeder Autor den Begriff „Leben“ aus seinem eigenen Blickwinkel betrachtet und beschreibt, kann man nicht in jedem einzelnen literarischen Werk ein vollständiges Bild davon beobachten.
Im vorliegenden Artikel werden die vielfältigen und unterschiedlichen Bilder des „Lebens“ sowohl in „Die Ode vom oberflächlichen Leben“ von Hugo von Hofmannsthal (1874-1929), dem berühmten Dichter der symbolischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland, als auch in der Lebens- Es werden verwandte Verse aus „Footsteps of Water“ von Sohrab Sepehri (1980-1928), dem zeitgenössischen iranischen Dichter, untersucht. Obwohl beide Dichter in ihrem Leben einen Weltkrieg erlebt haben, können die negativen Auswirkungen des Krieges und seine Folgen in ihren Gedichten mit einer unterschiedlichen Beschreibung des Begriffs „Leben“ vermerkt werden. Sepehri zum Beispiel genießt das Leben und seine Momente und Ereignisse, während Hofmannsthal sich darüber beschwert. Der vorliegende Artikel versucht, die Vielfalt und Pluralität der Beschreibungen dieser einzigen Wahrheit, nämlich „Leben“, anhand einer vergleichenden Analyse der oben genannten Gedichte aufzuzeigen.
Bekanntschaft westlicher Künstler mit der orientalischen und islamischen Kultur und Kunst durch internationale Ausstellungen
Seiten 159-180
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.190208
Parisa Shad Ghazvini
Abstrakt Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der direkte Kontakt der Europäer mit der Kultur, Kunst und dem Kunsthandwerk des Orients und der islamischen Länder begrenzt, und es gab nur unzureichendes Wissen über die Existenz und Eigenart dieser Werke. Es herrschte Unklarheit über die Unterscheidung zwischen Kunstwerken verschiedener orientalischer Länder, über deren Merkmale, Epochen, Herstellungsmethoden, Ausführung und Qualität. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde es im Westen durch internationale Ausstellungen und das Zusammenführen von Industrieerzeugnissen und Kunstwerken aus verschiedenen orientalischen Ländern möglich, deren kulturelle Besonderheiten und Tiefen in differenzierten Strukturen zu erfassen. Der direkte Kontakt mit diesen Werken trug nicht nur dazu bei, dass die europäischen Eliten mit der orientalischen Kunst vertraut wurden, sondern weckte auch das Interesse und den Wunsch europäischer Künstler, die Merkmale islamischer Kunst zu untersuchen, deren Muster, Ornamente und Formen zu übernehmen, sich deren künstlerischen Methoden anzunähern und sich davon beeinflussen und inspirieren zu lassen. Die Forschungsfragen des Aufsatzes lauten:Warum organisierten europäische Länder ab der Mitte des 19. Jahrhunderts internationale Ausstellungen über Industrie, Kultur und Kunst?Wie wurden europäische Künstler bei der Besichtigung dieser Ausstellungen von der orientalischen Kunst beeinflusst? Welche konzeptuellen und grundlegenden Veränderungen brachte dies für europäische Künstler mit sich? Die Hypothese des Aufsatzes geht davon aus, dass die europäischen Länder im Rahmen ihrer postkolonialen Strategien diese Ausstellungen organisierten, um Kenntnisse über die kulturellen und industriellen Potenziale der Länder zu erlangen. Gleichzeitig führten die direkten Begegnungen der Künstler mit der islamischen und orientalischen Kunst dazu, dass sich deren Stil und Ausführung veränderten und ihre künstlerische Haltung beeinflusst wurde. Die Forschungsmethodik dieses Aufsatzes ist eine qualitative, historisch-analytische Untersuchung auf Basis von Bibliotheks- und Archivmaterial unter Berücksichtigung inhaltlicher Prioritäten zur Unterstützung der Hypothese.
Können Dichter ihre Herkunft von ihrer Dichtung trennen? Auf Persisch fühlen, auf Deutsch schreiben
Seiten 181-204
https://doi.org/10.22034/spektrum.2021.190213
Mitra Shahmoradi
Abstrakt Sprache ist das wichtigste Element, um in einer anderen Gesellschaft und Kultur zu überleben – vor allem im geistigen Sinne, fernab von der eigenen Muttersprache und Kultur. Ich schreibe häufig in einer Sprache, die nicht meine Muttersprache ist, doch bedeutet das keineswegs, dass ich die Verbindung zu meiner ursprünglichen Kultur verloren habe. Im Gegenteil: Je länger ich in einer anderen Kultur lebe und je älter ich werde, desto stärker wird die Sehnsucht nach meiner Heimat in mir. In meinen Texten kehre ich oft zurück zum verlorenen Paradies, zur ewigen Verdammnis, dass der Mensch aus dem Paradies vertrieben wurde. Dieser Gedanke kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich mich verloren fühle und mich frage, ob die Ängste des Lebens nicht mit der ewigen Urangst verbunden sind und ob die Sehnsucht nach Heimat dort ihren Ursprung hat. Ereignisse des realen Lebens können in mir uralte kollektive Gefühle wecken und sich mit metaphysischen Erfahrungen verbinden.
